Pensioniertenvereinigung Polizei und Sanität der Stadt Zürich
 

Aktuelle Ausflüge


Ausflug vom 14. Mai 2019 auf dem Vierwaldstättersee


Bericht aus STAPO-Info

Der diesjährige Schiffsausflug der Pensioniertenvereinigung stand
einmal mehr unter einem guten Stern.

Schiffsausflug 2019

Wenn Engel reisen... heisst es ja so schön. Dieses Sprichwort hat sich einmal mehr bewahrheitet, als am Dienstag, 14. Mai 2019 der Schiffsausflug der Pensioniertenvereinigung auf dem Programm stand.
Zuvor war es tagelang kalt und unfreundlich gewesen und am darauffolgenden Tag hatte die Kalte Sophie allen gezeigt, dass der Winter noch nicht restlos vorbei war. 
Bei tadellosem Wetter hatten sich also zahlreiche Mitglieder der Pensioniertenvereinigung von Polizei und Sanität Zürich und deren Angehörige am Hauptbahnhof besammelt. Die Gruppe zählte fast 200 Personen. Dementsprechend unüberhör- und -sehbar war sie dann auch. Mir war jedenfalls auf den ersten Blick klar, welche Richtung ich einschlagen musste, als ich die Rolltreppe hochfuhr. Alle waren bestens gelaunt und freuten sich auf den Ausflug, der alle zwei Jahre durchgeführt wird. Überschwänglich wurden die bekannten Gesichter begrüsst und etwas zaghafter die weniger bekannten. Es ist schon erstaunlich, dass sich einige in den ersten 10 Jahren ihrer Pension äusserlich überhaupt nicht verändert haben und fast jünger wirken als vorher. Ohne die Reisegruppe durchzuzählen – das wäre ohne generalstabsmässige Planung gar nicht durchführbar gewesen – zog der Reiseführer Walti Isliker schliesslich in Richtung des Gleises, wo unser Zug nach Luzern stand. Das führte kurzzeitig zu einer leichten Betriebsstörung auf dem Perron, da sich die Gruppe etwas in die Länge zog. Alle fanden schliesslich ein Plätzchen und schon bevor sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, stieg der Lärmpegel markant an.

Vertieft in die angeregten Diskussionen war die kurze Fahrt für alle im Nu vorbei und schon befanden wir uns in Luzern. Dort hatte noch am Vortag die 6000-köpfige Reisegruppe aus China von sich reden gemacht. Entweder hatten wir diese erfolgreich abgedrängt oder sie waren tatsächlich schon alle wieder abgereist. Jedenfalls war davon nichts zu sehen und der Weg zum Schiffsteg – gleich vor dem KKL – war frei. Die MS Gotthard stand für uns bereit und nach kurzer Wartezeit durften wir einsteigen und uns im ganzen Schiff verteilen. Obwohl das Wetter kaum hätte schöner sein können, blieben alle drinnen, denn über den See wehte doch eine recht steife Brise. Die Fahrt ging los, erstmal in Richtung Weggis. Walti Isliker ergriff das Mikrofon und begrüsste die Reisegruppe, danach übernahm Albert Isler mit seiner Mini-Kapelle die Bordunterhaltung.

Auch der frischgebackene Präsi Heinz Buttauer begrüsste nun die Gästeschar. Darunter befanden sich auch Ehrenmitglieder, Mitglieder der Pensioniertenvereinigung der Kapo, Turnveteranen, Vertreter/innen von PBV und Polizeimusik und insbesondere das älteste Mitglied, der 92-jährige Sepp Koch. Der PBV hatte traditionsgemäss angekündigt, die Kaffeerunde nach dem Essen zu spendieren. Das Mittagessen war ausgezeichnet. Nach dem Salat gab es ein wunderbares Schweinsfilet mit Kartoffelstock und Gemüse und als i-Tüpfelchen eine feine Schoggitorte zum Dessert. Die Bewirtung war 1A!

Derweil verging die Zeit wie im Flug. Zwischendurch orientierten wir uns wieder am vorbeiziehenden Panorama. Rigi, Bürgenstock mit dem Hammetschwand-Lift sowie Vitznau mit der Rigi-Bahn, der ersten Zahnradbahn Europas, hatten wir schon hinter uns gelassen. Nachdem wir dort die engste Stelle des Sees passiert hatten, kamen wir bald darauf zur breitesten (3,3 km) und zur tiefsten (214 m) Stelle des Vierwaldstädtersees. Aufkommende Fragen zur Geografie konnten dank modernster Technik – Google sei Dank – immer rasch geklärt werden. Auch der Kapitän meldete sich von Zeit zu Zeit und informierte uns über unsere Umgebung. Die Fahrt ging bis zur berühmtesten Wiese der Schweiz, dem Rütli. Danach drehten wir um und schipperten wieder in Richtung Luzern.

Schon kurz nach Beginn der Fahrt hatten wir eine erste Sturmwarnung erblickt. Es war erstaunlich, zu beobachten, wie sich der Wind je nach unserer Position verändert hatte. Teilweise nahm man ihn gar nicht wahr und andernorts sah man weisse Schaumkronen und das Schiff schwankte recht stark. Gestört hat das aber offenbar niemanden. Viele hatten es möglicherweise auch gar nicht mitbekommen, weil sie derart ins Gespräch vertieft waren. Jemand hatte mal den Einwand geäussert, solche Zusammenkünfte seien nicht sein Ding, denn da würden alle immer nur von früher und von der Arbeit reden. Doch davon war an diesem Tag kaum etwas zu spüren. Die Stimmung war von A bis Z fröhlich und fast schon ausgelassen.

Viel zu schnell – also eigentlich nach über vier Stunden – legte die MS Gotthard wieder in Luzern an. Es blieb uns noch eine Stunde, um von der Stadt etwas zu sehen, bevor wir wieder beim Zug sein mussten. Zeit genug also, um mindestens die Kappelbrücke und einen Teil der wunderschönen (weitgehend touristenfreien) Innenstadt zu besuchen. Auf dem Heimweg verging die Zeit noch schneller als am Morgen. Als wir in Thalwil aus dem Tunnel kamen, tauchte die Frage auf, ob wir denn schon in Zug seien.
Ein gutes Zeichen, dass der Tag ein voller Erfolg war!

Text und Bilder: Brigitte Vogt, Kommunikation





 

Herbstausflug:

Zivilschutzmuseum in Zürich am 17. September 2019

Die Anmeldung wird dann rechtzeitig aufgeschaltet. Danke.







Impressum
Karte
Anrufen